Freitag, 13. Oktober 2017

Hiking Tour Boka Patrick

Hallo ihr Lieben,
Curaçao bietet ja nicht nur schöne Strände und 
multi-kulti-Kulturstätten im bunten Willemstadt,
sondern auch jede Menge wirklich abgelegener 
wüstenähnlicher Ecken auf der Insel.

Sowas ist natürlich ideal 
um mit den Hunden eine Tour zu machen.
Die können rasen, kleine Leguane fangen, 
rummatschen (!ja, werde ihr sehen!), 
man stört dabei keinen Menschen 
und meist trifft man noch nicht mal jemanden.
Außer vielleicht ein paar WaraWaras:

Aber ganz von vorne.
Unser Stamm-Kader wurde in den Wagen geladen: 
Max, Ginny, Ronja, Duke und Mirko.
Die Aufregung war wie immer groß(artig),
und los gings, das erste Stück Richtung Boka Patrick 
durch den Ort Barber mit dem Wagen...

Der Weg wurde immer schlechter und 
schließlich versperrte uns eine Riesenpfütze den Weg.
Also haben wir den Wagen im Nirgendwo geparkt, 
haben die Hunde raus gelassen,
und sind den Rest zum Meer zu Fuß gegangen...
Aber bitte, seht selbst:
7:15 Uhr, noch früh...
Wir parken den Wagen und trauen uns nicht durch die großen Pfützen
 Die Pfützen sind so breit wie der Weg und wie tief sie sind weiß man nie...
Peinlich nur, dass uns kurze Zeit später ein Kleinst(!)Wagen entgegen kommt, der den Weg scheinbar mühelos geschafft zu haben scheint ;-)

Herrlich!
kleines Schlammbad?
und dann gehts ab, rappeldiekatz....
am Wegrand alte Kakteen
schlechter Weg... 
alle fünfe...
und hinten kann man das Meer schon erahnen...
diese Kakteen-Art gibt es nur auf den ABC Inseln
Ab, Richtung Boka di Padiki...
Natur erwacht
Wüste...
In weiter Entfernung der neue Windpark
Kein Mensch außer uns...
die Hunde finden es prächtig...
menschenleer
in weiter Entfernung ist ein Kaktus der Treffpunkt

gaaaanz dahinten liegt Barber, unser Dorf
Päusgen! Wasser für die Hunde
hier hat sich jemand eine Sonnenaufgangsschau-Bank gebaut.
die Boka
das Wasser ruhig hier
herrliches Plätzchen
unten tobt die Bande im Wasser
 In diesen Bokas sammelt sich viel Plastikmüll. 
Alles, was von Schiffen runter geworfen 
oder sonst irgendwo irgendwie im Wasser landet und schwimmt, 
kommt an der Nordküste wieder an...
Sternchen
Driftwood
von der Sonne und dem Salz gebleicht
Die Hunde finden es spannend
hier tobt das Meer
Unendliche Weiten...
Ein WaraWara im Gleitflug, elegante Füsschenhaltung!
so, so langsam geht es zurück...
die heissen Pfötchen werden gekühlt!
macht immer wieder Spaß!
Und da sind wir wieder... zurück am Auto
wer ganz genau hinguckt....
 .....sieht, dass uns ein Spassvogel 
was Nettes hinten aufs dreckige Auto geschrieben hat....

Übrigens wurde der Wagen nach der Tour gewaschen.
Innen UND außen.
Die Schlammpfötchen haben hübsche Muster hinterlassen!

Wieder einmal kann ich nur sagen, Curaçao lohnt sich so sehr.
Und nicht nur, liebe Kreuzfahrer, 
für einen kleinen Tagesausflug, 
der Euch zugegebenermassen mit mir mal überall reinschnuppern lässt.

Wer sich für Urlaub hier interessiert, der melde sich bitte bei mir,
ich helfe gerne weiter bei der Suche nach geeigneter Unterkunft.

Und wer ganz zu uns möchte, Hunde ebenso liebt wie wir 
und die Ruhe und Natur auch, 
der schaue mal hier: Renno Ranch Guest Stay

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende,
einen goldenen Oktober
und ebensolche wunderbare Laune!

Eure Insulaner,
Maureen und Uschi,
Max und Ginny
Ronja und Shaya,
Duke und Mirko,
Dushi und Anny und
Captain Cody und Shadow

Samstag, 7. Oktober 2017

Die Kirche von Sankt Willibrordus

Hallo ihr Lieben,
wie schnell doch die zeit vergeht.
Das Hinkebein ist wieder zuhause in Deutschland, 
und Maureens Hand geht es auch deutlich besser!

Anjas Resumé: Geplant war das so nicht, 
aber als Hinkebein wird man auf Flughäfen und im Flieger arg bepuschelt.
Das nun wieder war Glück im Unglück und eine schöne Erfahrung.

Und ausserdem hat sie schon gedroht wiederzukommen. 
Dieses Mal dann ohne Gips.
:o)

Heute morgen gab es ein heftiges Gewitter 
und der Blitz schlug ganz in der Nähe ein.
Zack, war der Strom weg und kam erst nach 1,5 Stunden wieder.
Daher gibt es den Blog heute leicht verspätet...

..update, heute Samstag 7.10.17
.... dachte ich, denn dann fiel der Strom erneut aus 
und kam nicht vor 20 Uhr abends gestern zurück.
Und das Internet war erst heute gegen mittag wieder da.
Der Blitz hatte den Haupt-Trafo bei uns im Dorf getroffen.
Ein Leben ohne Strom und Internet ist möglich. Aber anders.
Ich habe geputzt und nachgedacht, wir sind shoppen gefahren, 
haben bei Kerzenlicht auf der Porch gesessen,
uns unterhalten, den Vollmond bestaunt und Glühwürmchen gesehen.

Vollmond
Erzählen wollte ich Euch aber eigentlich das:

Wir waren in St. Willibrordus unterwegs - 
was für ein Glück, 
und das erste mal in all den Jahren sahen wir sie offen, die Kirche., 
und wir haben die Gelegenheit für eine kleine Besichtung genutzt.

Im Rahmen der 'Kulturwoche' von Curaçao
stand in der Kirche ein distinguierter älterer Herr,
nahm uns sozusagen bei der Hand und zeigte und erklärte uns viel.
Dazu muss man wissen, dass hier 80% der Bevölkerung katholisch ist.
Messen werden gefeiert, und die Kirchen sind recht alt und imposant.
Von aussen sieht man sie oft,
der Innenraum war eine Überraschung für mich.
Aber bitte, seht selbst: 


Natürlich haben wir sofort angehalten und geschaut.
Es war wie eine Zeitreise....
sie ist groß, die Kirche von St. Willibrordus
Im Eingang hingen rechts und links dicke Seile.
Uns wurde erklärt, das linke, kleinere Seil ist für die kleine Glocke im Turm 
und kann von einem Mann bedient werden.
Das Seil rechts, setzt die große Glocke in Schwung, 
und dafür braucht es schon 3 - 4 gestandene Männer!
der Aufgang zum Glockenturm
der Altar im Sonnenlicht

Blick nach links
Blick nach rechts
3 lebensgroße Statuen
Blick in die Sakristei
Das Grab des Kirchenerbauers
Den Pastor, der die neue Kirche in St. Willibrordus bauen ließ,
der die alte Kirche direkt daneben nach deren Fertigstellung abreißen ließ,
hat man so verehrt, dass man ihn in der Kirche selbst beerdigt hat,
obwohl er auf, bzw. während einer Reise auf Aruba verstorben ist.
Und so eine Überführung war in den vergangenen Tagen 
ohne Technik und Kühlmittel schon eine ziemlich große Herausforderung.


Blick zum Eingang
Kinderspielzeug vergangener Tage aus Kalebasse
er ließ es sich nicht nehmen und setzte erfolgreich den Kalebasse-Kreisel in Gang
Blick hinaus auf die Statue des Willibrordus vor dem Eingang
Auch der kleine Jesus hat seinen Platz
DieStatuen in der Kirche von St. Willibrordus sind 
natürlich echtes Handwerk und wirklich beeindruckend.
Wer schon einmal in Williwood ist,
der besucht natürlich auch die Flamingos,
so auch wir!

die Bande schlief....
Das war wirklich toll und ein spannendes Erlebnis.
Alte, sehr alte Schwarz-Weiß-Fotos hingen dort noch auf einer Tafel und zeigten Bilder vom Erbauer, von Kindern und vom Bau.
Diese Insel hat wirklich eine bemerkenswerte Historie.

Ganz etwas anderes -
trotz seiner ebenso bemerkenswerten Historie 
(von den Besitzern nach 8 Jahren allein gelassen 
und nur mit einer Schüssel Salat versorgt)
geht es Captain Cody, dem einäugigen Husky der jetzt bei uns lebt, besser.
Viel besser sogar.
Die Fäden seiner Operationen an beiden Stellen sind gezogen, 
die Augenhöhle heilt sehr gut zu.
Sein noch vorhandenes Auge besticht in hellblau.
Er wird fröhlicher und spielerisch und lebt sich bei uns auf der Ranch gut ein.
UND - Seine Kappe ist ab, er kann jetzt unbeschwerter rumlaufen.
Captain Cody
Wir suchen aktuell einen Futterpaten für Cody.
Wenn jemand monatlich einen kleinen Beitrag für ihn spenden möchte,
sehr sehr gerne, am Ende jeden Jahres 
gibt es dafür auch 
eine offizielle und absetzbare Spendenbescheinigung!

Die Kontaktdaten zu unserem Deutschen Bankkonto findet ihr hier:

https://2aufcuracao.blogspot.com/p/unsere-stiftung.html

Wir wünschen Euch ein schönes Restwochenende
und viiiiiel gute Laune!

Eure Insulaner