Freitag, 18. November 2016

Die AIDA hat angelegt...

... und ich bin die erste Tour der Saison mit 6 ganz netten Menschen gefahren

Hallo ihr Lieben,
wenn es im November in Europa so langsam grau und ungemütlich wird,
haben die Entschlossenen schon lage vorgeplant 
und sind in dieser Zeit mit der AIDA unterwegs.

 Hier ist Regenzeit und es war ziemlich bewölkt.
Allerdings nur äußerlich, in uns drin war alles fröhlich.
Wie geplant stand ich pünktlich um 8:30 vor der Matthew-Werft 
und meine 6 Crew-Mitglieder ebenfalls.
Und schon ging es los, 
eine schöne und informative Reise durch die Willemstadter Vergangenheit, 
viel alte Architektur, Kultur und Historie,
wir sind durch Otrobanda und Willemstadt gefahren,
haben schöne alte Stadtvillen bewundert, den schwimmenden Markt, die Likörfabrik und das jüdische Viertel. 
Ich will gar nicht alles verraten, denn in den nächsten Monaten 
nehme ich ja noch einige von Euch mit auf diese schöne Tour ;-)
    Einige Bilder habe ich auf der Fahrt machen können,
aber bitte, seht selbst:
Blick vom Fort Nassau
eine gewaltiger Rundum-Sicht
Das seit 1800 unversehrte Fort heute
Ein lauter Oranger Trupial auf dem kaktus
Wolken über der Flamingo Area
und da stehen sie und schlafen noch
Danach sind wir ins Landhaus Jan Kok gefahren 
und haben natürlich wieder Erna getroffen.
Und wir durften oben unter dem Dach sogar Fotos machen:
museal
alte Möbel, bunte Bilder!
ein ganz eigener Charme!
Hereinspaziert!
immer wieder schön, dieses alte Landhaus
Der Eingang zur Fröhlichkeit
'Der' Blick
Meine Crew: Elke, Uwe, Gisela, Albert, Dagmar und Marius
kein Mensch am Playa Hulu...
Während wir regenlos blieben ging ein Unwetter direkt über Willemstad nieder
Das königliche Militär rückte an...
...und man bat uns freundlich aber nachdrücklich die Area zu verlassen:
Lagebesprechung!
Weiter gings zum Playa Lagun, wo wir ein Päuschen einlegten 
und Leguane aus nächster Nähe bestaunen und fotografieren konnten:
bin ich hübsch?
ein Prachtkerlchen
er hält für uns ganz still!
Eigentlich wollten wir noch einen Badestop einlegen, 
aber das Wetter war sehr bewölkt, 
so haben wir kurzfristig umdisponiert, sind noch zum Großen Knip gefahren 
und haben anschließend das eRif besucht.
blau, aber nicht ganz so blau wie sonst
Auch ein schöner Tag geht mal zuende,
und so habe ich diese Sechs später am Nachmittag 
wieder vor der AIDA abgesetzt.
Sie hatten noch Zeit genug, Willemstad auf eigene Faust zu erkunden.
Allerdings von mir ausgestattet mit ein paar richtig guten Tipps.

In 2 Wochen legt die AIDA wieder hier an 
und ich werde mit den nächsten von Euch 
einen wirklich schönen Tag erleben dürfen!

Für heute grüßen wir Euch herzlich,
habt ein schönes Wochenende,
Bis bald,
Eure Insulaner


Freitag, 11. November 2016

Ab in die Wüste

Hallo ihr Lieben,
es ist Regenzeit auf Curaçao.
Von den angekündigten Riesenschauern ist tagsüber nicht viel zu erleben.
Nur nachts, 
nachts regnet es manchmal richtig.
Und letzte Woche saßen wir sogar im Zentrum eines knall-gewaltigen Gewitters.
Das war eine Light-Show!
Und ein Getöse....
(Ginny hat sich natürlich wieder ins Haus geschlichen 
und lag ängstlich in der Umkleide...)
((die ansonsten ja hundefrei und Tabu-Zone ist!))

Wir dagenen sind mal wieder mit dem Motorradchen getourt (tagsüber!)
und wollten vom Flughafen durch die Wüste Richtung Kloster.
Tja, es klappt nicht immer alles so wie man denkt,
aber bitte, seht selbst:
Der Sonnenaufgang, immer wieder....
...ein magischer Moment
 Eine kleine Spritztour haben wir gemacht,
und die Pause an einer Bushaltestelle.
Wie schnell man mit den netten Einheimischen ins Gespräch kommt, 
wenn man seine kleinen Papiamentu-Kenntnisse herausholt 
und selber freundlich ist...

Bushalte
Kennen viele von Euch, den Kreisel der zum Flughafen führt
Die typische Handbewegung wenn man den Bus anhalten möchte
 Ja, und dann ging es weiter und ab in die Wüste. 
Da sind wir dann, ganz am Anfang
menschenleer wie fast immer
die Wege mit ein wenig Glück zu finden
alles knochentrocken
 ... dachten wir... doch dann....

versperrte uns die erste große Pfütze den Weg.
egal, Beine hoch und durch!
die zweite große Pfütze...
gleich ein ganzer See, kein Durchkommen
 also fuhren wir woanders lang...

aber auch hier...
und dort....
..kein Durchkommen, man weiß auch nicht wie tief...
großräumiges Umfahren...
das war der Pfad der Hoffnung ;-)
um dann am Ende wieder...
vor überschwemmten Pfaden zu stehen
So ging es uns dann überall.
Durch einige haben wir uns noch durch getraut, 
aber die ganz großen...
Respekt.
Sowohl Motorrad wie auch Fahrer und Beifahrer sahen leicht beklecker aus (Vorsicht: Untertreibung!)
und irgendwann mußten wir dann einsehen -
die Wüste ist stärker als wir.
Also sind wir den ganzen befahrbaren Weg wieder zurückgezottelt 
und dann, wie es sich gehört, auf den normalen Straßen zurück gefahren.
Aber wie heißt es so schön,
No Guts, no Glory!
Spaß hat es trotzdem gemacht.
Dreck auch :D
Ende Gelände!

Curaçao hat keine Muttererde, in die das Regenwasser ablaufen kann.
Diese Insel ist halb vulkanisch und halb aus Korallstein, beides hart.
Darum staut sich das Wasser gerade hier in der Wüste so sehr.
Und die rote Farbe kommt vom Staub, 
der eigentlich permanent aus der Sahara hier mit dem Wind ankommt.

Während wir hier die heißesten Monate seit sehr langer Zeit haben 
und bei der Hitze fast in die Knie gehen,
wird es bei euch so langsam kalt.
Sogar erste Schneefotos gab es schon von Euch auf Facebook!

Ich habe übrigens hier mal eine sehr lustige Unterhaltung mit Schulkindern gehabt zum Thema Kälte und Schnee in Europa.
Viele von denen kennen Schnee schlichtweg nicht.
Und die Vorstellung, dass kleine Eisklümpchen vom Himmel fallen,
 fanden die alle ausgesprochen komisch... :o)

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende.
Auch die Kälte hat was. 
Gegen Kälte hilft Gemütlichkeit ;-)

Es winken und wedeln
Eure Insulaner

 

Freitag, 4. November 2016

Unterwegs mit kanadischen Gästen

Hallo ihr Lieben,
unseren Gästen aus Kanada gefällt es hier sehr gut.
Und natürlich haben wir mit den beiden auch einen Ausflug gemacht.
Aber bitte, kommt mit und seht selbst.

Bei prächtigem Wetter sind wir aufgebrochen...
Regenzeit, ums Kloster ist alles grün.
als Erstes sind wir nach Porto Mari gefahren
Die Bewölkung sorgte für prächtige Motive
Der Strand so früh morgens noch ganz leer


jemand?
das Wasser herrlich klar
Weiter ging es dann zum Landhaus Jan Kok,
wo wir einen herrlichen Plausch mit Erna hatten.
Die Auffahrt zum prächtigen Landhaus
Das Magazin, Originalzustand
Landhaus Jan Kok
Skulpturengarten
Wunderbar!
Wir zeigten den beiden auch Souax, 
einen sehr sehr antillianischen Stadtteil von Willemstad, 
mit dem Haus des inseleigenen Künstlers Yubi Kirindongo:
Auch der Zaun ein Kunstwerk
die Nachbarschaft bunt
aber Yubis Haus ist am buntesten!
Wir haben Regenzeit und es blieb bewölkt.
Die Breede Straat diesesmal also nicht in schillernden Knallfarben, 
sondern alles etwas gedeckter. 
Dennoch nicht weniger schön!
Breede Straat, der antillianische Teil Willemstadts
Haus an Haus an...
die wenigen Mehrfamilien-Mietshäuser
...gediegen!
alt und verlassen gibt es auch dabei
Baujahr 1919, der erste soziale Wohnungsbau..
...bis heute nur vermietet an Mitarbeiter der Isla
Wo kann eine solche Tour nur enden?
Natürlich - zum Fischessen im Purunchi!
Kreuzfahrtschiff im Anmarsch
Und dann - hat es gegossen!
Die Fischplatte wieder herrlich
Der Fisch vor usneren Augen geputzt
Frischer geht nicht!
Es war wieder einmal schmackofatz lecker!
Dazu gab es Funchi, Tutu und einen kleinen Salat.
und über die Reste haben sich abends die Hunde gefreut.
Liz fährt Samstags mit Maureen und den Hunden zum Hiking
auf ins Abenteuer
Liz und Michael
 In den Geschäften wird die Weihnachtsdeko aufgebaut.
Es werden Weihnachtsartikel verkauft, 
Pfeffernüsse und Spekulatius sind im Angebot.
Das ist für mich immer noch bizarr.

Euch wünschen wir eine gute Zeit,
viel Gemütlichkeit,
und lasst Euch vom Wetter nicht die Laune verderben.
Hier regnet es auch (gsd!).
Es grüßen ganz herzlich,
Eure Insulaner